| Sources |
- [S185561763] Ancestry.com, Hungary, Select Catholic Church Records, 1636-1895, (Ancestry.com Operations, Inc.).
- [S185546711] Ancestry.com, Vienna, Austria, Catholic Church Registers, 1600-1960, (Ancestry.com Operations, Inc.), Archiv de Erzdiözese Wien; Wien, Österreich; Katholische Kirchenbücher; Pfarre: Mariahilf; Signatur: 9047; Laufendenummer: 02-12.
- Profile on Geni.
Born May 05, 1819 / Son of Josef Jakob Emanuel Fischer Edler von Röslerstamm and Maria Apollonia Fischer Edler von Röslerstamm /
Husband of Marie Fischer Edler von Röslerstamm /
Father of Marie Anna Catharina Kummetz; Oskar Fischer Edler von Röslerstamm and Hugo Fischer Edler von Röslerstamm /
Brother of Eduard Fischer Edler von Röslerstamm; Robert Fischer; Agnes Liebisch; Rudolf Fischer; Maria Elenora Gründl; Adelheid Pelikan (Pickhan); Oskar Fischer; Pauline Liebisch; and Albine Setzer
- Profile on MyHeritage.
Fischer (Edler von) Röslerstamm, Franz /
* 5.5.1819, Nixdorf/Mikulášovice (Tschechien) /
† 13.12.1907, Brunn am Gebirge (NÖ) /
Erfinder, Fachgebiet: Eisenbahnwesen //
Franz Fischer-Röslerstamm war der Sohn des Industriellen Josef Emanuel Fischer-Röslerstamm. Er bildete sich in Dresden, Freiberg und Wien auf den Gebieten Feinmechanik und Optik aus, trat 1841 zum praktischen Maschinenbau über und erhielt 1844 eine Anstellung bei der k.k. Generaldirektion im Staatseisenbahndienst. Er war am Bau der Semmeringbahn beteiligt und wirkte bei der Südbahngesellschaft. 1875-1891 war er bei der Kaiserin-Elisabeth-Westbahn, nach deren Verstaatlichung bei den k.k. Österreichischen Staatsbahnen tätig. In seiner Freizeit beschäftigte sich Fischer-Röslerstamm (wie sein Vater) mit der wissenschaftlichen Beobachtung von Schmetterlingen.
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Erfindungen (Auswahl): /
•Durchgehende Zugverbindung (Schraubenkupplung mit rechtem und linkem Gewinde, 1843) /
•Vorrichtung zur Schmierung von Lokomotivradbandagen (1873) /
•Sandstreuvorrichtung (1874) /
•Versuche mit verschiedenen Rauchfangformen und Feuerungen für Dampflokomotiven. /
Quelle:
Technisches Museum Wien, Archiv (Personenmappe)
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Fischer Franz, Edler von Röslerstamm, geboren 5. Mai 1819 in Nixdorf in Böhmen, gestorben 13. Dezember 1907 in Brunn am Gebirge bei Wien, war ein um die Verbesserung der Bauart der Eisenbahn-Fahrzeuge hochverdienter Ingenieur. /
In der Maschinenfabrik der Wien-Gloggnitzer Bahn half er mit beim Baue der ersten 1841 dort hergestellten Lokomotive. Im Jahre 1844 wurde er bei der damaligen Zentralleitung der k. k. österr. Staatsbahnen angestellt, später war er bei der österr.-ung. Staatseisenbahngesellschaft, bei der österr. Südbahn, von 1875 bis 1881 bei der Kaiserin Elisabeth-Westbahn tätig und trat nach deren Verstaatlichung wieder in Staatsdienste. /
Bei dem Umstände, daß in der ersten Entwicklung des Eisenbahnwesens technische Veröffentlichungen nur wenig gepflegt wurden, ist es begreiflich, daß von manchen Eisenbahnen Neuerungen ersonnen wurden, die in anderen Staaten schon bekannt waren. /
So erging es F. mit der durchgehenden Zugvorrichtung, auf die er 1847 ein österreichisches Patent bekam. In Einzelheiten wohl verschieden, war diese durchgehende Kupplung schon Ende der Dreißigerjahre an Wagen der Birmingham-Gloster Bahn in Verwendung. F. ließ das Patent nach einiger Zeit verfallen. /
Auch die von ihm zuerst in Österreich eingeführte Schraubenkupplung war schon früher in England bekannt und wird Stephenson oder Booth die Priorität zugeschrieben. /
Die bei den Semmeringpreisfahrten 1851 von ihm gemachten Erfahrungen verwendete er als Mitarbeiter Engerth's bei den Plänen, die die Grundlage für die bei Cockerill und Kessler gebauten ersten Engerth-Lokomotiven, 1853, abgaben. /
Von den zahlreichen seinen Namen tragenden Neuerungen hat sich bis heute die Einrichtung zur Schmierung der Spurkränze der vorderen Lokomotivräderpaare erhalten. //
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